Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

Die CLL ist eine Form der Leukämie, bei der die reifen Lymphozyten betroffen sind. Die Leukozytenzahl in Knochenmark, Blut, Lymphgewebe und anderen Organen ist deutlich erhöht, der in ihnen enthaltene Lymphozytenanteil kann bis zu 95% betragen. Im Blut liegen zwei Arten von Lymphozyten vor: B-Zellen und T-Zellen. Betroffen sind meistens ältere Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Bei etwa 95% aller CLL-Fälle liegen kanzeröse B-Zellen vor. Die so genannte B-CLL ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen, von der jährlich ca. 60.000 in Europa betroffen sind. Heilung ist nur durch eine allogene Knochenmarktransplantation möglich.

Referate / Informationen über CLL

17. Juni 2001, Prof. Ostermann:
Niedrigmaligne Non-Hodgkin-Lymphome (nmNHL) und Chronische Lymphatische Leukämie (CLL)
4. Bundesweiter DLH-Fortbildungskongress Leukämien & Lymphome am 16. und 17.
Juni 2001 in Hamburg
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18. Juni 2000, Prof. Dr. D. Emmerich:
Chronische lymphatische Leukämie
Fortbildungskongress Leukämien & Lymphome am 17. und 18. Juni 2000 in Münster
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